AKTIONSBÜNDNIS ALS INNOVATIVES VERSORGUNGSPROJEKT GEWÜRDIGT

Die Vorreiterrolle des Aktionsbündnisses Schmerzfreie Stadt Münster würdigte nun auch die Jury* des „Preises für Gesundheitsnetzwerker“, der dieses Jahr erstmalig ausgelobt wurde. Für sie gehört das Forschungsprojekt zu den preiswürdigsten der 116 eingereichten Projekte. Diese wurden im Rahmen einer Shortlist zusammengestellt. Ausgewählt wurden integrierte Versorgungsprojekte, bei denen der Vernetzungsgedanke im Vordergrund steht.

Relevante Kriterien für den Weg auf die Shortlist waren u. a., dass die Projekte weit integriert sind, also fach- und/oder sektorübergreifende Akteure einschließen. Sie mussten medizinisch relevant und auf dem neuesten Stand sein. Patientennutzen und -befragung waren ebenso wichtige Indikatoren wie gute Prozessaufstellung und gute Datenkonzepte. All dies trifft auf das Aktionsbündnis zu, wie Projektleiter Professor Osterbrink erläutert: „Ziel des Aktionsbündnisses Schmerzfreie Stadt Münster ist es, die schmerztherapeutische Versorgungssituation und Vernetzung der unterschiedlichen Akteure zu optimieren. Dabei sollen Wissensdefizite behoben, interne Abläufe verbessert, schmerztherapeutische Leitlinien und Standards umgesetzt und Versorgungslücken geschlossen werden.“

Insgesamt eine tolle Würdigung für die Arbeit des Aktionsbündnisses, die noch einmal zeigt, dass die Versorgungsforschung in der „Schmerzfreien Stadt“ genau den Nerv der Zeit trifft.

Den Wortlaut der Urkunde für das „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“ finden Sie hier.

 

* Die Jury besteht aus Gudrun Schaich-Walch, Staatssekretärin a. D., Prof. Dr. Volker Amelung (BMC), Prof. Dr. jur. Dr. med. Alexander Ehlers (Ehlers, Ehlers & Partner), Prof. Dr. h. c. Herbert Rebscher (DAK), Dr. med. Veit Wambach (QuE EG; Praxisnetz Nürnberg Nord) und Susanne Eble (Berlin Chemie).