DANIEL BAHR ÜBERNIMMT DIE SCHIRMHERRSCHAFT

Daniel Bahr übernimmt die Schirmherrschaft für das „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“.

Bei dem Besuch in einem münsterischen Altenwohnheim betonte Bahr, dass Projekte wie das „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“ Modellcharakter hätten und wertvolle Impulse für die Zukunft der pflegerischen Versorgung lieferten. Er sei Stolz darauf, für ein so ambitioniertes Vorhaben wie die „Schmerzfreie Stadt“ die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Der neue Schirmherr betonte, dass die Versorgung von Schmerzpatienten eine große Herausforderung in der Zukunft darstellt. Gefragt seien neue Konzepte und richtungsweisende Projekte, die zeigen, wie die Zukunft der Pflege, auch gerade im Schmerzmanagement, aussehen kann. „Die Versorgung älterer Menschen, gerade wenn sie Schmerzen haben, ist eine Herausforderung für die ganze Gesellschaft, der wir uns stellen müssen.“ Die Übernahme der Schirmherrschaft für ein Modellprojekt, bei dem auch ältere Menschen im Mittelpunkt stehen, sei ihm deshalb ein besonders Anliegen.

Weiterhin sagte Bahr, sein Ministerium habe die Pflegereform unlängst zum Topthema des Jahres 2011 erklärt. Denn die Zahlen, die kürzlich beim Pflegegipfel im Gesundheitsministerium diskutiert wurden, seien eindeutig: Laut Statistischem Bundesamt könnten im Jahr 2025 bis zu 152.000 Pflegekräfte fehlen. Ein weiteres Problem resultiere aus der steigenden Zahl Demenzkranker. In Deutschland leben heute rund 1,2 Mio. Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Innerhalb der nächsten 20 Jahre könnte sich diese Zahl um bis zu 50 Prozent erhöhen.

Der Leiter des Aktionsbündnisses, Professor Dr. Dr. h.c. Osterbrink, pflichtete ihm bei: „Gerade ältere, nicht selten demenzkranke Patienten sind eine besondere Herausforderung im Schmerzmanagement“. Denn es sei bei diesen oft sehr schwierig, überhaupt herauszufinden, ob und in welcher Form sie Schmerzen empfinden. Das Personal in der stationären Altenhilfe stehe hier vor einer der schwierigsten Aufgaben im Schmerzmanagement überhaupt. „Wir brauchen hier Pflegepersonal mit fundierter Ausbildung, größtmöglicher Erfahrung und hoher Sensibilität.“ Das Aktionsbündnis sei bestrebt, so Osterbrink, sich dieser Herausforderung zu stellen und leiste damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des multiprofessionellen Schmerzmanagements.

Um dies zu gewährleisten, sind bereits mehr als 300 Bewohner und Bewohnerinnen von insgesamt 14 münsterischen Altenwohnheimen im Rahmen des Projektes befragt worden. Die Befragung in den Altenwohnheimen hat im September vergangenen Jahres begonnen und dauert noch bis April an. „Erste Ergebnisse erwarten wir im Juli“, erklärt Osterbrink.

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Hoher Besuch: Lina Berg (r.), 95jährige Bewohnerin eines münsterischen Altenwohnheims und Mitglied des Heimbeirates, hat Daniel Bahr durch ihre Wohnstätte geführt.
Hoher Besuch: Lina Berg (r.), 95jährige Bewohnerin eines münsterischen Altenwohnheims und Mitglied des Heimbeirates, hat Daniel Bahr durch ihre Wohnstätte geführt.
Daniel Bahr (l.) hat die Schirmherrschaft über das Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster übernommen. Zu diesem Anlass besuchte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium ein münsterisches Altenwohnheim. Darüber freuen sich Lina Berg und Projektleiter Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink.
Daniel Bahr (l.) hat die Schirmherrschaft über das Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster übernommen. Zu diesem Anlass besuchte der der Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums ein münsterisches Altenwohnheim. Darüber freuen sich Lina Berg und Projektleiter Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Osterbrink.
Daniel Bahr, parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, übernimmt die Schirmherrschaft für das „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“.
Daniel Bahr übernimmt die Schirmherrschaft für das „Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster“.